WTI-Frankfurt eG kündigt neue Serviceangebote, Kooperationen und strategische Allianzen an

Neuer Anbieter neues Glück? Zumindest die Fortführung der Datenbanken sprich die Abfrage ist über das WTI möglich. Alle anderen Entwicklungen bleiben aktuell abzuwarten. Das WTI-Frankfurt eG tritt nun erstmalig in Eigenregie mit einer Pressemeldung auf.

Was von den damaligen Überlegungen und strategischen Ausblicken mit übernommen wurde kann im Vergleich zum damalig geführten Talk gemessen werden:

Die vollständige Pressemeldung im Wortlaut

Neues Unternehmen der ehemaligen FIZ-Technik-Mitarbeiter nimmt den Geschäftsbetrieb auf
Seit Januar 2011 können Industrie, Forschung, Wissenschaft und Lehre wieder auf hochwertige technisch-wissenschaftliche Fachinformationen „Made in Frankfurt“ zugreifen. Zum Jahreswechsel nahm die WTI-Frankfurt eG den Geschäftsbetrieb auf. Im November vergangenen Jahres gründeten die Mitarbeiter des insolventen Fachinformationszentrum Technik (FIZ Technik) die Genossenschaft, weil eine Rettung für das FIZ immer unwahrscheinlicher schien. FIZ Technik war in finanzielle Schwierigkeiten gekommen, nachdem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zum Juni 2010 die finanzielle Förderung eingestellt hat. Das Ministerium sah einen zu starken Fokus auf Hochschulen und Universitäten und damit die rechtliche Grundlage für eine weitere Förderung nicht mehr gegeben. Mit ihrer neuen Strategie will die WTI Frankfurt neben dem Bildungs- und Forschungsbereich in Zukunft verstärkt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ansprechen.

Beraten von den Experten der Novello Group GmbH (Frankfurt) und der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte (Frankfurt) arbeiteten die Informationsspezialisten vier Monate an ihrem unternehmerischen Konzept, bevor sie Anfang Dezember 2010 dem für das FIZ Technik zuständigen Insolvenzverwalter ein Angebot vorlegten. Wenige Tage vor Weihnachten stimmten die Gläubiger auf ihrer Versammlung dem Angebot zu. Damit war nach einer langen Zeit des Hoffens und Bangens der Grundstein für einen erfolgversprechenden Neuanfang gelegt.

Sigrid Riedel, Vorstand der Genossenschaft ist erleichtert und stolz zugleich, dass in den ehemaligen FIZ-Technik-Büros die Lichter nun doch nicht ausgehen: „Die erste große Hürde haben wir erfolgreich genommen, jetzt schauen wir optimistisch nach vorne. Es wird sicher ein hartes erstes Jahr, aber alle an Bord sind hoch motiviert.“ Über die Rechtsform einer Genossenschaft drücken die 28 verbliebenen Mitarbeiter ihre besondere Verbundenheit mit dem neuen Unternehmen aus. Jeder WTI-Mitarbeiter ist zugleich auch Mitglied der Genossenschaft.

Für das BMWi ist die künftige Ausrichtung der WTI Frankfurt ein Schritt in die richtige Richtung. Innovative Unternehmen des Mittelstandes brauchen zuverlässige Informationen, wenn sie ihren technischen Vorsprung halten und ausbauen wollen. Mit Fachdatenbanken und weiteren maßgeschneiderten Informationsangeboten liefert WTI eine wichtige und nachhaltige Quelle für den Know-how-Transfer. Aus diesem Grund hat das BMWi dem jungen Unternehmen die exklusiven Nutzungs- und Verwertungsrechte der einst mit Fördermitteln aufgebauten Informationsplattformen des früheren FIZ Technik übertragen.

Im deutschen Mittelstand sieht Riedel eine hohe technische Innovationskraft gebündelt und gibt die Zielrichtung gleich vor: „Wir sind gefordert, diese leistungsfähigen und zukunftsorientierten Unternehmen mit guten Informationsprodukten zu versorgen, um langfristig ein zuverlässiger Partner auf dem Gebiet des Wissenstransfers und -managements zu sein.“

Seit gut drei Wochen arbeiten nunmehr Verwaltung, Vertrieb, Programmierer und Datenbankspezialisten mit Hochdruck daran, das neue Unternehmen schnellstmöglich auf Kurs zu bringen. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen die neuen Verträge mit den ehemaligen FIZ-Technik-Anwendern.
Die Vorzeichen dafür stehen denkbar günstig. Mit dem einzigartigen Datenbankangebot an inhaltsgeprüften nationalen und internationalen Veröffentlichungen aus Zeitschriften, Konferenzen und Forschungsberichten ist die WTI in der Informationsbranche hervorragend aufgestellt. Ergänzt wird das Datenbank-Portfolio durch die browserbasierte Suchmaschine TecFinder, dem Informationsdienst TecScan sowie dem Thesaurus „Technik & Management“.

Riedel weiß aber auch, dass ein langfristiger Erfolg nur über zusätzliche neue Serviceangebote und mit neuen Kunden gesichert werden kann: „In unserem Businessplan spielen die Produktentwicklung und das Neukundengeschäft eine entscheidende Rolle.“ WTI wird verstärkt auf Kooperationen und strategische Allianzen setzen, etwa mit der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB) und anderen Contentproduzenten und -lieferanten.

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